Violoncello, Kontrabass

Zu den Instrumenten

Das Violoncello wird im Sitzen gespielt. Es zeichnet sich durch seinen sonoren, warmen Klang und einen großen Tonumfang aus. Im Vergleich zu den Stimmlagen der menschlichen Stimme kommt es am ehesten der Tenorlage gleich, wenngleich es auch tief und bassig klingen kann. Die Saiten des Cellos sind wie die der Violine und der Viola im Quintabstand gestimmt. Da ein ganzes Cello von seiner Größe her für ein Kind gar nicht zu spielen wäre, gibt es auch hier, wie her der Violine kleinere Instrumente (1/4, ½, ¾), die den Anfang erleichtern. Das Cello hat im Orchester und in vielen Arten der Kammermusik die Funktion des „kleinen Basses“, ohne den die Musik ohne Fundament wäre. Somit ist es in jeder Ensemblegruppe unverzichtbar. Es gibt auch viel Sololiteratur für das Instrument, in der es, als Melodieinstrument eingesetzt, führende Aufgaben hat.
Der Kontrabass ist der „große Bass“ im Orchester, einer Band oder in einem Ensemble, der jeder Gruppe die sonore Basis verleiht und eine enorme Wirkung auf den Gesamtklang hat. Ein Orchester mit Kontrabass klingt wie verwandelt, da die tiefen Töne des Basses auch physikalische Auswirkungen in der Resonanz der übrigen Instrumente hervorrufen. Seine Saiten sind im Gegensatz zu den anderen Streichinstrumenten im Quartabstand gestimmt. Für fortgeschrittenen Spieler ist der Bass auch solistisch einsatzfähig und in einer Jazzband, wo er meist gezupft wird, bringt er den richtigen „Sound“.

Anfangsalter und Voraussetzungen

Aufgrund der Möglichkeiten, mit kleineren Instrumenten zu beginnen, ist der Anfang auf dem Cello, wie auf der Violine, durchaus mit sechs Jahren (Schulanfang) zu empfehlen. Bei noch kleineren Schülern gelten dieselben Bedingungen wie bei der Violine. Die Anregungen und Aufgaben aus dem Unterricht werden zusammen mit den Eltern zu Hause unter der Woche immer wieder ausprobiert. Die Erfahrungen werden gemeinsam in der nächsten Stunde besprochen und im Weiteren erweitert und vertieft.

Der Kontrabass ist aufgrund seiner Größe den etwas größeren Schülern vorbehalten. Sein Spiel erfordert auch eine gewisse Kraft und eine nicht zu kleine Hand, da die Greifweite auf diesem Instrument deutlich größer ist, als auf allen anderen Streichinstrumenten. ½ bzw. ¾-Bässe ermöglichen einen früheren Anfang auf diesem Instrument.
Natürlich ist das regelmäßige Üben die notwendige Voraussetzung für ein gutes Vorankommen und die rechte Freude am Instrument. Die Freude am Gelingen ist zugleich neuer Ansporn und vermag die schönsten Ergebnisse hervorzubringen.

Instrumente, Kosten und Pflege

Da in der Regel noch kein „ganzes“ Instrument am Unterrichtsanfang benötigt wird, ist es ratsam, das jeweilige kleinere (1/4, ½, ¾) Cello bei Bedarf wieder in Zahlung zu geben und die Instrumente sozusagen mit den Schülern mitwachsen zu lassen. Die Musikschule stellt eine gewisse Anzahl von kleineren Instrumenten als Leihinstrument zur Verfügung. Spätestens das „ganze“ Instrument sollte aber jeder Schüler selbst besitzen. Ordentliche Schülercelli (4/4) mit Bogen und Hülle bekommt man für ca. 2500 €. Kleinere Instrumente liegen z.T. deutlich darunter. Brauchbare Kontrabässe kosten mit Bogen und Hülle ca. 2500 €. Auch kleinere Kontrabässe (1/2, ¾ u. a.) gibt es, die den Anfang bei kleineren Schülern erleichtern. Bei allen Streichinstrumenten ist aufgrund der manchmal zunächst erschreckenden Preise der Hinweis wichtig, dass die ab einer gewissen Qualität auch eine dauerhafte Wertanlage darstellen. In jedem Fall sollte man beim Kauf einen Fachmann / Lehrer zu Rate ziehen.

Und dann?

Das Cello hat sowohl im Streich- und Sinfonieorchester als auch in der Kammermusik (z.B. Klaviertrio, Sonaten, Quartett u. a.) interessante und an-spruchsvolle Aufgaben. Auch in der Kirchen-musik ist es in Messen und Oratorien, Kann-taten und in vielen kleineren Werken als Continuo - Instrument ständig im Einsatz und äußerst gefragt. Auch die U-Musik ist dem Instrument nicht vorenthalten.
Ähnliches lässt sich für den Kontrabass sagen, der jedoch im letztgenannten Bereich eindeutig mehr einsetzbar ist, kann er doch sogar als E-Bass-Ersatz in der Popmusik verwendet werden und ist als d a s Bass-Instrument in der Jazzband zu Hause. Kontrabassisten sind sehr „gefragte“ Spieler, da auch nur ein einziges solches Instrument jedem Ensemble die „tiefe Krone“ aufsetzt. Entsprechen vielfältig sind auch die Möglichkeiten, in Konzerten mitzuwirken.

Unsere Lehrkräfte

Speidel Ukko

Violoncello

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Schönfeld Peter

  • Kontrabass
  • E-Bass

 

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