Querflöte

Zum Instrument

Die Querflöte besteht aus einem unten offenen und oben verschlossenen Rohr. Im Gegensatz zu den anderen Holzblasinstrumenten befindet sich ihr Anblasrohr seitlich im Kopfstück, wobei die moderneren Flöten eine Mundlochplatte zum Aufstützen der Unterlippe besitzen. Der Spieler setzt das Instrument quer an den Mund und bläst einen mit den Lippen geformten Luftstrahl gegen die Tonlochkante (wie beim „Flaschenblasen“). Hierdurch wird die Luftsäule im Flötenrohr in Schwingungen gebracht, die den Flötenton entstehen lassen. Die moderne Querflöte („Böhmflöte“) ist nach ihrem Erfinder Theobald Böhm benannt. Mit seinen mechanischen Experimenten erarbeitete er eine Flöte nach einem wissenschaftlich begründeten System. Im Gegensatz zu alten Traversflöten aus Holz (siehe auch Fachblatt: Blockflöte) ist die neu entwickelte Flöte aus dem Jahr 1847 aus Silbermetall, zylindrisch, hat eine genaue Tonlochbestimmung, einen Klappenmechanismus und eine kräfti-gere Lautstärke. Der Klang der Querflöte ist vielseitig und modulationsreich: hell glänzend und „silbrig“, matt oder „neblig“, sanft und hart.

Anfangsalter und Voraussetzungen

Die physische Beanspruchung des Querflötenspiels schließt einen zu frühzeitigen Beginn des Unterrichts aus. Zahnwuchs, Lippenform und Kieferbau sollten möglichst normal und entwickelt sein. Sobald die körperlichen Voraussetzungen dafür vorhanden sind, die Querflöte ohne Verkrampfung der Arme und Hände längere zeit zu halten, kann das Kind mit dem Flötenspiel beginnen – allgemein im Alter von etwa 7-8 Jahren. Eine Vorbildung des Schülers, z.B. Blockflötenspiel, ist hilfreich – auch was die allgemeinen musikalischen Kenntnisse angelangt -, aber nicht Voraussetzung für das Erlernen der Querflöte. Das Querflötenspiel fordert bestimmte Fähigkeiten, wie z.B.: bewegliche Finger, sichere Beherrschung der richtigen Atemtechnik, gute Haltung des Körpers und des Instruments, ein angemessenes Gehör und rhythmisches Gefühl aber in erster Linie eine Neigung zur Querflöte und eine natürliche Freude an der Tonbildung. Das regelmäßige Üben ist natürlich Voraussetzung zur musikalischen Entwicklung und damit zur rechten Freude am Instrument.

Instrumente, Kosten und Pflege

Ein Schüler-Instrument soll stabil, von leichter Ansprache und guter Intonation sein. Eine solche Querflöte kostet ca. 650 € und ist damit sehr preiswert. Natürlich sind nach oben wenig Grenzen gesetzt. In jedem Fall ist der Rat des Flötenlehrers beim Kauf hilfreich, auch bei der Beurteilung von gebrauchten Instrumenten. Je nach Verfügbarkeit kann die Musikschule Leihinstrumente für den Anfang des Instrumentalunterrichts zur Verfügung stellen. Auf Dauer sollte jeder Schüler aber ein eigenes Instrument besitzen. Die Pflege des Instruments beinhaltet vor allen das Sauberhalten der Flöte. Flötenputzer liegen jeder Flöte bei. Sorgsamer Umgang bei der Lagerung und dem Transport ist wichtiger Bestandteil der Pflege. Reparaturen und Reinigung des Klappenmechanismus sollten nur von einem Fachmann vorgenommen werden, um versehentliche Beschädigungen auszuschließen. Auch hier ist der Lehrer bei der Vermittlung hilfreich.

Und dann?

Die Einsatzmöglichkeiten der Querflöte sind fast unbegrenzt: Vom Spielkreis, dem Kammermusikensemble bis zum Orchester und der Jazzband findet man die Querflöte wieder – ohne stilistische Begrenzungen. Sie lässt sich aufgrund ihres Tones besonders gut mit anderen Instrumenten kombinieren. Wer schon fortgeschritten ist, kann innerhalb der Querflötenfamilie auch andere Instrumente erlernen wie z.B. Piccoloflöte, Alt-Querflöte oder Bass-Querflöte u.a., die besonders effektvolle Einsatzmöglichkeiten bieten. Im moderneren Blasorchester (viele Musikvereine) haben die Querflöte und das Piccolo ihren festen Platz als die Sopraninstumente schlechthin.

Unsere Lehrkräfte

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SBS (Singen-Bewegen-Sprechen)

Haberkern Annette

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